Korianderöl eine Alternative bei Migräneattacken?!

1. September 2019

Migräne – das bedeutet starke Übelkeit, Geräusch- und Lichtempfindlichkeit bis hin zu Wahrnehmungsstörungen und vor allem extreme Kopfschmerzen! Aufgrund der weiten Verbreitung dieser Krankheit wird nicht nur nach den Ursachen, sondern auch nach einer wirksamen Medikation geforscht. Und hier kommt der Koriander ins Spiel…

Koriander als Alternative

Viele Pharmazeutika gegen Migräne haben unerwünschte Nebenwirkungen. Eine Alternative ohne gravierende Nebenwirkungen stellt hingegen der Koriander (Coriandrum sativum) dar, wie neueste Forschungen belegen. Das Doldengewächs stammt ursprünglich aus dem Orient und wird heute noch in diesem Raum als traditionelles Heilmittel eingesetzt. Bereits im Mittelalter, unter Karl dem Großen, fand dieses Gewürz auch in den europäischen Küchengarten Eingang. Beliebt war es im Bereich der Kochkunst – in der Bierherstellung, für Würste, Ragouts oder als Brotgewürz.

Koriander als Heilmittel

Koriander wird in der TEM breit eingesetzt: mit seinem wärmenden und trocknenden Profil ist er eine wichtige Droge der Gastroenterologie, bei Magen- und Darmproblemen. Die Inhaltstoffe des Korianders unterstützen zudem die Ausleitung von Schwermetallen, insbesondere von Quecksilber. Speziell für Migräne hat sich hingegen das Koriandersamen-Öl bewährt, das schon am Beginn einer Migräneattacke angewendet werden sollte. Das Öl wird hierfür durch eine Massage am Nacken appliziert; die Wirkstoffe können so gut in den Körper aufgenommen werden. Möglich ist für manchen Menschen auch eine orale Einnahme – etwa im Rahmen von Smoothies, zusammen mit Honig und Naturjoghurt –, wobei man bei der oralen Einnahme von essentiellen Ölen überaus vorsichtig sein muss und keinesfalls überdosieren darf.

(Martina Rauchenzauner)