Lichtsensible Winterdepression

Lichtsensible Winterdepression

27. Februar 2024

Mitten im Winter fühlst Du Dich erschöpft und kraftlos, und der Frühling will einfach nicht kommen? InstiTEM zeigt Dir drei Möglichkeiten, wirksam gegen den Winterblues vorzugehen: Licht, Schlaf und Lavendel…

Winterblues oder schon Winterdepression?

Im Winter fühlen sich viele müde, matt und antriebslos – Symptome, die gerade in den Monaten Februar und März richtig zuschlagen können. Zum Glück treten sie nur vorübergehend auf und trotz der Niedergeschlagenheit gibt es immer noch Augenblicke der Freude. Im Falle eine generalisierten Winterdepression ergreift die Niedergeschlagenheit auf das ganzen Leben über und solltest Dir unbedingt therapeutische Unterstützung holen.

Winterschlaf light

Die Ursachen für den Winterblues sind vielfältig und noch nicht vollständig erforscht. Dass der Vitamin-D-Spiegel eine Rolle spielt, ist allgemein bekannt. Es gibt darüber hinaus auch starke Hinweise dafür, dass unser Körper in der kalten Jahreszeit in eine Art Energiesparmodus schaltet und sozusagen einen „Winterschlaf light“ macht.

  • Der Organismus fährt herunter, um sich den Temperaturen und Lichtverhältnissen des Winters anzupassen, und speist sich gewissermaßen aus seinen Energiespeichern.
  • Deshalb ist es im Winter entscheidend, dass wir uns genügend Schlaf gönnen. Studien zeigen, dass Menschen, wenn man sie nur lässt, von Natur aus im Durchschnitt im Winter eine Stunde länger als im Sommer schlafen.
  • Du solltest also ganz bewusst ein Winter-Gesundheitsprogramm fahren, um so den Februar und März spielend zu meistern.

Was tun gegen die Winterdepression?

  • Nimm in Deiner Zeitplanung auf den Wintermodus Deines Organismus Rücksicht und plane mindestens ein halbe, besser eine ganze Stunde mehr Schlaf ein, als Du im Sommer gewöhnlich schläfst.
  • Du musst nicht gleich einen Urlaub auf der südlichen Erdhalbkugel machen, aber entscheiden ist, dass Du Dir viel natürliches Licht gönnst. Selbst an grauen Tagen hilft es, wenn Du in den Arbeitspausen kurz rausgehst und ein bisschen in den Himmel schaust. Alternativ kann man sich auch eine Tageslichtlampe zulegen.
  • Wirkungsvoll ist das Schnuppern an ätherischem Lavendelöl aus dem Fläschchen. Setze Dich auf die Bettkante und schnüffle durch jedes Nasenloch abwechselnd jeweils fünf mal den Duft tief ein. Danach leg Dich hin und sinke in herrlichen Schlummer…

InstiTEM-Tipp:

  • Wir empfehlen Dir unser Online-Training Einfach besser schlafen, in dem Du viele weitere Bausteine des guten Schlaf kennenlernen und konsequent in Deinen Alltag einbauen kannst.
  • Zum Weiterlesen gibt’s hier ein Interview über den Einsatz von Therapielampen

 

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde auf Grundlage aktueller Studien verfasst (zur Zeit der Veröffentlichung) und von MedizinerInnen geprüft, darf aber nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung genutzt werden, ersetzt also nicht den Besuch bei Deinem Arzt. Besprich daher jede Maßnahme (ob aus diesem oder einem anderen unserer Artikel) immer zuerst mit Deinem Arzt.